Rundbrief 4/2010

Liebe Freunde,

 

zu eurer Information hat Alexander Dierks aus Chemnitz einen Bericht über die gestrige Kreisvorsitzendenkonferenz geschrieben.

 

Viele Grüße

Eure Katja

„Endstation Mitte?- Nicht mit uns!"


- Bericht von der KVK am 27.02.2010 in Chemnitz -

 

Die erste Kreisvorsitzendenkonferenz des Jahres 2010 der Jungen Union Sachsen und Niederschlesien stand ganz im Zeichen der inhaltlichen Ausrichtung des Landesverbands. Die nach Chemnitz gereisten Landesvorstandsmitglieder und Kreisvorsitzenden führten eine fruchtbare, angeregte und sehr konstruktive Diskussion zu den Themen Energiepolitik, dem Umgang mit den Freien Wählern in den sächsischen Kommunen und der inhaltlichen Ausrichtung der CDU.

 

Die Fülle der Wortmeldungen beim Thema Freie Wähler zeigte deutlich, dass die Debatte, wie der Umgang und die Zusammenarbeit mit freien Wählergemeinschaften in den sächsischen Städten und Gemeinden praktisch auszugestalten ist, in den kommenden Monaten und unter Einbeziehung der entsprechenden Akteure auf Kommunal- und Landesebene verstärkt vorangetrieben werden muss. In diesem Zusammenhang wurde auch deutlich artikuliert, dass es großer Kraftanstrengungen bedarf, die Verbandsstruktur der Union auch weiterhin in der Breite des Freistaats aufrecht zu erhalten. Hier wartet eine große Herausforderung auf die junge Generation innerhalb der Union. Deshalb wird die Junge Union in den kommenden Wochen und Monaten eine konstruktive Debatte mit den Entscheidungsträgern innerhalb der Sächsischen Union fordern und befördern.

 

Ein weiterer Hauptpunkt der heutigen Diskussion war die inhaltliche Ausrichtung der CDU, v. a. auf Bundesebene. Mit dieser wichtigen und drängenden Thematik wird sich die Junge Union Sachsen im Rahmen ihres Landestags im Mai befassen. In einem Leitpapier, dass den prägnanten Titel „Endstation Mitte- nicht mit uns!" tragen wird, wird die Junge Union eine kritische Bestandsaufnahme vornehmen und die Wahlergebnisse der letzten Jahre kritisch würdigen. Darauf aufbauend sollen inhaltliche Schwerpunkte und Grundsätze für die politische Arbeit in den kommenden Jahren formuliert und Anregungen für die innerparteiliche Arbeit und die Außendarstellung der Union gegeben werden. Gerade in der Zeit zwischen Wahlen ist die Präsenz der CDU aus Sicht der Jungen Union ausbaufähig und verbesserungswürdig. Dass diese Feststellung gerade auch eine Herausforderung für die Junge Union darstellt ist uns hierbei völlig bewusst und wir nehmen diese gerne an! Als Hauptreferent für unseren Landestag im Mai konnten wir bereits Steffen Flath MdL gewinnen, der in den letzten Wochen die Debatte um eine stärkere inhaltliche Schärfe der Union federführend befördert hat

Ausgehend von der heutigen KVK wird v. a. eines deutlich: Die Junge Union hat den Anspruch an sich, die kommenden Jahre, in denen keine größeren Wahlen zu bestreiten sind, zu nutzen, um sich inhaltlich zu den genannten Themen zu positionieren und mit ihren Standpunkten auch die innerparteiliche Debatte innerhalb der Sächsischen Union zu bereichern und damit ihrem Ruf als „Speerspitze der Union" gerecht zu werden!

 

Alexander Dierks