42. Landestag: JU Sachsen stellt sich personell neu auf und bereitet sich auf die Landtagswahl am 1. September 2019 vor

Auf ihrem 42. Landestag hat die Junge Union Sachsen und Niederschlesien den Görlitzer Florian Oest mit 52,4 Prozent der Delegiertenstimmen zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Er folgt damit auf Tom Unger. In seiner Bewerbungsrede machte Oest klar, dass die Junge Union treibende Kraft einer generationengerechten Zukunftspolitik ist. "2019 ist ein Superwahljahr. Gerade jetzt müssen wir klar machen, wie wir in 10 oder 15 Jahren in Sachsen leben wollen und welche Weichen dafür bereits heute gestellt werden müssen. Dafür braucht es die Junge Union", so der neu gewählte Landesvorsitzende. Florian Oest ist 31 Jahre halt, hat einen Sohn und ist ledig. Er ist Referent beim Sächsischen Staatsministerium des Innern und JU-Kreisvorsitzender in Görlitz.

Als stellvertretender Landesvorsitzender wurde Marcus Mündlein (JU Leipzig) im Amt bestätigt. Neu im Amt des zweiten Stellvertreters ist Hans-Jürgen Rosch (JU Dresden). Als Landesschatzmeister wurde der Zwickauer Julien Reiter erneut gewählt. Für den Landesverband spricht auch weiterhin Paul Schäfer, der das Amt des Pressesprechers seit 2017 innehat.

Neben der Vorstandswahl stand mit der Beratung des Leitantrags „Wir gestalten unsere Zukunft selbst“ die Vorbereitung auf die Landtagswahl am 1. September 2019 im Vordergrund des Landestages.

Die Herausforderung der Landespolitik im Freistaat sieht Oest insbesondere in der Sicherstellung gleichwertiger Lebensbedingungen in Stadt und Land, der Bewältigung des demographischen Wandels sowie in der Gestaltung des Strukturwandels in der Lausitz und dem Mitteldeutschen Revier. „Wachstumshemmer in den nächsten Jahren werden vor allem fehlende junge Menschen und Fachkräfte sein. Umso wichtiger ist es, dass der Freistaat Sachsen für junge Menschen und junge Familien attraktiver wird. Deshalb wollen wir junge Familien mit einem Freibetrag der Grunderwerbsteuer bei der Bildung von selbstgenutzten Wohneigentum unterstützen“, erklärt Florian Oest.

Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Junge Union beim Thema Bildung. Dazu sagt Florian Oest: „Schule soll auf das Berufsleben vorbereiten und auch dem Leistungsgedanken Rechnung tragen. Ideologische Gleichmacherei im Bildungssystem lehnen wir ab. Das mehrgliedrige Schulsystem müssen wir genauso wie Kopfnoten beibehalten. Darüber hinaus fordern wir die verpflichtende Wiedereinführung der Bildungsempfehlung. Jeder Schüler in Sachsen soll entsprechend seiner Fähigkeiten gefördert und gefordert werden. Demzufolge muss über den sonderpädagogischen Förderschulbedarf zukünftig wieder die Schulaufsichtsbehörde entscheiden“.